Forschungsergebnisse des
Fachbereichs Hydrogeologie und Umwelt

des Instituts für Geologie der Universität Würzburg
   
 
Hydrogeologie der Kalahari im Nordwesten Botswanas

Andreas Eizenhammer


Die Forschungsgruppe 'Grundwasserneubildung' des Graduiertenkollegs 'Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung in Afrika' hatte seit 1993 in vier Teilprojekten an dem Thema der Regionalisierung der Grundwasserneubildung im Zentrum und Nord-Osten Namibias gearbeitet.
Aus den Forschungsergebnissen dieser Teilprojekte leitet sich dieses abschließende Projekt ab.
Das Arbeitsgebiet wird im Westen vom namibianischen Teil der Kalahari, im Norden vom Okavango, im Südwesten vom Okwa und Mmone und im Osten von der Magkadigkadi Senke begrenzt. Unter Verwendung von Klimadaten, und den Ergebnissen von bodenphysikalischen Untersuchungen, sollen die Grundlagen für ein überregionales Grundwasserfließmodell gewonnen werden. Das entwickelte Modell wird sowohl die Erschließung für menschliche und tierische Versorgung geeigneter Wasserresourcen, als auch eine Abschätzung ihrer räumlichen Verbreitung erleichtern, so daß mögliche Fehlinvestitionen, die sich aus der Erbohrung stark minerallsierter bis brackischer Wässer ergeben können, verringert werden können.


Projekt gefördert im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs 'Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung in Afrika'


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