HU - Hydrogeologie und Umwelt

Zeitschrift des Lehr- und Forschungsbereichs Hydrogeologie und Umwelt (ISSN 09309-3757)

Redaktion: BGI, Greisingstr. 8, D-97074 Würzburg

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Heft-Nr. 24 (2001):

Wasserhaushalt und Stofftransport im Aliakmonasgebiet (Nordwest-Griechenland)

Zagana, Eleni
(2001), 236 S., 105 Abb., 50 Tab., Anhang

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Kurzfassung



Heft 24: 

Wasserhaushalt und Stofftransport im Aliakmonasgebiet (Nordwest-Griechenland)

Eleni Zagana


Kurzfassung:
Für das Einzugsgebiet des nordgriechischen Flusses Aliakmonas wurden Untersuchungen zum Wasserhaushalt, zur Hydrochemie und zum Stofftransport durchgeführt. Die Wasserhaushalts-komponenten wurden mit Hilfe des Computerprogramms MODBIL (UDLUFT, 1995) berechnet. Wasserbilanzen wurden sowohl für Teileinzugsgebiete als auch für das Gesamtgebiet erstellt. Die mit Hilfe des Wasserhaushaltsmodelles ermittelte Grundwasserneubildung erreicht im nördlichsten Einzugsgebiet 172 mm/Jahr und sinkt in den östlichen und südlichen Gebieten auf ca. 131 mm/Jahr bis 83 mm/Jahr ab. Für das Gesamtgebiet wurde mit dem Programm MODBIL ein Gesamtabfluß von 357 mm/Jahr berechnet, der am Pegel Ilarion gemessene Abfluß beträgt 325 mm/Jahr. Die hydrochemischen Untersuchungen bestätigen qualitativ die Wasserhaushaltsberechnungen für die einzelnen Einzugsgebiete. Bei der Gruppierung der Wässer durch eine Clusteranalyse konnten End- und Mischungsglieder erkannt werden, die im wesentlichen die geogenen Einflüsse im Aliakmonasgebiet widerspiegeln. Anhand von hydrochemischen Flußprofilen konnten im oberen Bereich des Aliakmonas unterirdische Zuflüsse aus carbonathaltigen Aquiferen festgestellt werden. Während die hydrochemische Untersuchung für den mittleren Bereich des Aliakmonas einen deutlichen Zustrom aus der nordwestlichen Molasse ergibt, zeigen sich im unteren Bereich Zuflüsse aus den Ophiolithen östlich des Aliakmonas. Schließlich wurden die Frachten aller Stoffe berechnet und die Konzentration/Abfluß- Beziehung analysiert, um die geogene oder anthropogene Herkunft der Elemente feststellen zu können. Die Konzentration/Abfluß- Beziehung zeigte die geogene Herkunft der meisten Stoffe an. Aufgrund der Form der Frachtkurven konnte flußabwärts ein zunehmender Stoffeintrag festgestellt werden.


Veröffentlichung auf: deutsch





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